Betrug per Mail

Was tun bei gefälschter Chef-Mail und geänderter IBAN?

Angreifer nutzen Dringlichkeit und Vertraulichkeit, um zu Überweisungen zu verleiten. Oft stecken übernommene Postfächer hinter diesen Angriffen.

Woran Sie es erkennen

  • Eine Mail vom angeblichen Chef verlangt eine dringende, vertrauliche Überweisung.
  • Ein Lieferant teilt per Mail eine neue Bankverbindung mit.
  • Eine Rechnung enthält eine geänderte IBAN.
  • Kunden fragen nach Zahlungen, die Sie nie angefordert haben.
  • Die Absenderadresse weicht nur minimal ab, etwa um einen Buchstaben.

So helfen wir

01

Postfach prüfen

Wir prüfen, ob ein eigenes oder fremdes Postfach übernommen wurde – über Regeln, Anmeldungen und Weiterleitungen.

02

Herkunft feststellen

Wir werten die Mail-Header aus und stellen fest, woher die Nachricht wirklich kam.

03

Unterlagen sammeln

Wir stellen die Unterlagen für Bank, Polizei und Versicherung zusammen.

04

Künftig schützen

Wir richten mit Ihnen eine Freigabe mit Rückruf ein und schulen Ihre Mitarbeitenden.

Welche Pflichten jetzt gelten

Erstatten Sie Strafanzeige. Wenn ein Postfach übernommen wurde, sind personenbezogene Daten betroffen. Prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 33 DSGVO binnen 72 Stunden und informieren Sie Ihre Versicherung.

Alle Meldepflichten und Fristen

Häufige Fragen

Bekomme ich das Geld zurück?

Es gibt keine Garantie auf Rückholung des Geldes. Die Chancen sinken mit jeder Stunde. Eine schnelle Meldung an die Bank erhöht die Chancen jedoch.

Wie erkenne ich gefälschte Mails?

Achten Sie auf Dringlichkeit, Geheimhaltungshinweise und geänderte Bankdaten. Fragen Sie den Absender immer telefonisch über eine bekannte Nummer nach.

War mein Postfach gehackt?

Das zeigen die Anmelde- und Regelprotokolle Ihres E-Mail-Systems. Prüfen Sie diese auf unbekannte Aktivitäten oder Weiterleitungen.